Zum Hauptinhalt springen

Ausführungsrichtlinien setzen

Sie können mit Gruppenrichtlinien das Verhalten der PowerShell steuern. Dafür stehen Ihnen sowohl in den administrativen Vorlagen der Computer- als auch in der Benutzerkonfiguration je nach PowerShell-Version und ADMX-Vorlage mehrere Einstellungen zur Verfügung. Bei Windows 10 und Windows Server 2019 bzw. PowerShell 4 mit dem Feature-Update KB3000850, das Sie bei Microsoft herunterladen können, sind es derzeit fünf Einstellungen. Sie finden sie sowohl in der Computer- als auch in der Benutzerkonfiguration unter Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows PowerShell.

D:\Holger\OneDrive\Dokumente\Gruppenrichtlinien Buch\Gruppenrichtlinien verwalten mit Powershell\Powershell - 11 - Powershell-Einstellungen.png

Abbildung 24 - Diese 5 Einstellungen steuern Powershell

Standardquellenpfad für 'Update-Help' festlegen gibt Ihnen die Möglichkeit, für Ihre Clients und Server einen Pfad zu definieren, aus dem die PowerShell-Hilfe bezogen werden kann.

Wenn Sie die Hilfe nicht aus dem Internet aktualisieren können oder wollen, können Sie mit dem Cmdlet Save-Help die Hilfedateien lokal in einer Freigabe speichern. Alle von dieser Richtlinie betroffen Rechner beziehen die Hilfe dann von dort.

Mit der Einstellung Skriptausführung aktivieren können Sie die Ausführungsrichtlinie für PowerShell festlegen. Stellen Sie die Einstellung auf deaktiviert, wird die Ausführungsrichtlinie auf "Restricted" gesetzt. Für die Einstellungen "All Signed", "Remote Signed" und "Unrestricted" haben Sie die Möglichkeit, die Einstellung zu aktivieren und per Drop-down-Menü die Konfiguration auszuwählen.

D:\Holger\OneDrive\Dokumente\Gruppenrichtlinien Buch\Gruppenrichtlinien verwalten mit Powershell\Powershell - 12 - Skriptausführung aktivieren.png

Abbildung 25 - Deaktiviert heißt, dass die Ausführung von Skripten nicht erlaubt ist